Über uns


Die Österreichische Hausfrauen-Union wurde im Jahr 1956 von Frau Bundesrat Edda Egger gegründet und ist ein gemeinnütziger, nicht auf Gewinn ausgerichteter, parteiunabhängiger und ehrenamtlich tätiger Verein.

Es gibt den Bundesverband (= Zentralverband für alle Bundesländer) und derzeit Zweige in Wien, Graz und Niederösterreich.

 

"Hausfrauen" - das sind alle Mütter


Was auch immer sie sonst noch leistet - sobald eine Frau Mutter wird ist sie auch Hausfrau. Wir wollen nicht, dass sich "berufstätige" und "nicht-berufstätige" Mütter gegeneinander ausspielen lassen, sondern dass sie an einem Strang ziehen zur Besserstellung von Familien.

 

Unser Positionspapier / Leitbild

 

Am 3. Mai 2011 veröffentlichte in Brüssel die Delegation "Move­ment Mondial des Mères – MMM- Europe" die Ergebnisse einer europaweiten Befragung von 11.000 Müttern in 16 Staaten, in welchen sie ihre Wünsche und Nöte bekannt geben konnten. Das Ergebnis kann nicht genug Würdigung erfahren. Drei Dinge sind es insbesondere, die sich Mütter in Europa wünschen:

  • Zeit: Frauen und Mütter wollen mehr Zeit für ihre Familien und ihre Kinder, ohne deshalb berufliche und andere Interessen wesentlich einschränken zu müssen. Gefordert wird aber nicht mehr außerhäusliche Betreuung, sondern eine Besserstellung durch effektive Teilzeitarbeit, familienfreundliche Betriebe und eine Verlängerung der finanziell ausreichend abgegoltenen Zeit nach der Geburt eines Kindes. Diese soll auch zwischen Vater und Mutter geteilt werden können. Das provokante Ausspielen „arbeitender“ Mütter gegen „Haus­frauen“ ist kontraproduktiv. Hausfrauen bzw. Familienfrauen sind wir alle, zumal immer noch 70 Prozent der Männer im Haushalt nicht regelmäßig mitarbeiten!
     
  • Wahlfreiheit: Gefordert wird mehr gesellschaftliche Anerkennung jener Mütter, die ihre Kinder längere Zeit selbst erziehen und versorgen wollen! Denn­och muss die spätere Rückkehr ins Arbeitsleben gewährleistet sein, eben­so wie pensionsrechtliche Absicherung für Frauen, die sich ganz der Familie widmen. Echte Wahlfreiheit statt Fremdbestimmung ist das Thema!
     
  • Anerkennung: Ausdrücklich betont wird die Wichtigkeit ausreichender Be­treu­ung eines Kindes innerhalb der Familie während seiner ersten drei bis vier Lebens­jah­re zur Ent­wicklung seiner sozialen und emotio­nalen Bindungs­fähig­keit! Hierin sind sich Mütter (und wohl auch Väter) von London bis Budapest, von Stock­holm bis Madrid laut Umfrage vollkommen einig:
     

Familienarbeit hat - auch finanziell - etwas wert zu sein!

 

Die Österreichische Hausfrauenunion (ÖHU) steht seit jeher über­par­tei­­lich und überkonfessio­nell für diese Forderungen! Helfen auch Sie mit, dem „Frau/Mutter- (und Mann/Vater-) Sein heute“ ein würdiges und zeitgemäßes Ge­sicht zu geben!