Leserbrief von Frau Dr. Feyerer an "News" vom 9. 8. 2013 - Zum Artikel "Wie viel Familie braucht ein Kind?" in News Nr. 32/13

Schon die Frage, wie viel Familie ein Kind braucht, ist eine Provokation! Wiens "Schulchefin" hat mit unserer Frauenministerin und einigen selbst ernannten Kinder- und Bildungsexpertinnen gemeinsam, dass sie tatsächlich für alle Eltern dieses Landes sprechen will. Inmitten einer Demokratie zeigen sich hier beste totalitäre und macchiavellistische Ansätze. Die Familie soll zum Experimentierfeld wirtschaftlich und parteipolitisch motivierter Begehrlichkeiten werden. Was irgendeine Polit-Übermutter will, haben aber nicht alle zu wollen! Ob dem Sohn von Frau Brandsteidl die "Früherziehung" geschadet hat, wird sich vielleicht erst zeigen, wenn er sie im Alter baldigst in einem Pflegeheim deponiert. Er kennt es ja nicht anders, weil er nicht erfahren durfte, dass Bindung lange vor der "Erziehung" kommt. Hier werden sich hoffentlich auch "Unterschichtmütter" und solche mit Migrationshintergrund diese ausufernden Eingriffe in das Privat- und Familienleben nicht mehr bieten lassen. Oder gehen bald Prüforgane von Haus zu Haus und entscheiden spontan, welchen Eltern ihre Kinder besser abzunehmen und sofort staatlichen Aufsichtsorganen zu übergeben sind, die sie "bilden und erziehen"? Nicht umsonst erreichen Kindesabnahmen aus fragwürdigen Gründen schon jetzt bedenkliche Ausmaße.

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