Die Enttäuschung der Familien ist groß!

 

Angeblich kann man nicht etwas verteilen, was man nicht hat – so Vizekanzler Spindelegger, und die vor der Wahl versprochene Erhöhung der Familienbeihilfe wird einfach gestrichen. Unser Bundeskanzler sagt: “Das können wir uns nicht leisten!“ Jedoch 400 Millionen für außerschulische Tagesbetreuung und 350 Mill Euro für die Schaffung zusätzlicher Kinderbetreuungsplätze das geht locker, ganz abgesehen von den Millionen, welche für marode Banken jederzeit zur Verfügung stehen. Ist dem Staat die Familie überhaupt nichts mehr wert? Merkt die Regierung nicht, dass sie sich selbst damit zerstört? Geht´s der Familie gut, geht`s dem Staate gut. Kann man noch immer nicht eins und eins zusammen zählen? Seit dem Trend, dass die Kinder immer mehr fremdbetreut werden, steigt auch das Ausmaß an psychisch kranken Kindern (in Salzburg jedes 5. Kind!), an verhaltensauffälligen und lebensuntüchtigen

 

Jugendlichen, an suchtgefährdeten jungen Menschen kontinuierlich an. Und das kostet dem Staat dann echt viel Geld.

 

Gott sei Dank gibt es in Salzburg die Gemeinde Berndorf, welche sich wirklich für die Familien einsetzt. Enttäuschend nur, dass sich das Land und der Bund noch nicht daran beteiligen, obwohl unser Herr Landeshauptmann im privaten Schriftverkehr sehr wohl für diese Sache ist. Kann sich da jemand nicht durchsetzen?

 

Positiv möchte ich auch erwähnen, dass auch andere Gemeinden das Berndorfer Modell einführen, bzw. es in Betracht ziehen. Gemeinden mit Politikern, welche noch einen Haus- und Herzverstand besitzen, und garantiert später die Früchte ernten, wenn sie die Familien unterstützen.

 

Wie ist Ihre Meinung? elisabeth-h@sbg.at   Elisabeth Huber, Radstadt

 

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