Von Wegen...oder gerade Deswegen (Peter Kerschbaumer)

Immer das gleiche ... von "zündenden Ideen für's Land". Ich habe ein Feuerzeug der ÖVP in der Hand, und dann stehe ich vor einem Fenster der SPÖ Bezirksgeschäftsführung Fürstenfeld wo steht: "SPÖ. Gut so. Weiter so." Ich komme zum Lachen - oder sollte ich weinen? Ich weiß es nicht ...

 

Die beiden verkleinerten Großparteien verhandeln für sich eine mögliche Koalition bzw. Verlängerung des bisherigen Regierungszustandes aus.

 

Sie sitzen am Grünen Tisch (oder hat er eine andere Farbe?) und verhandeln und vergessen, was sie versprochen haben.

Die Ministerin für Finanzen sagt sebenbei lautstark: Wir haben kein Budgetloch ...

 

Naja, denkt sich der Normalverbraucher vielleicht ... es wird schon wieder ...

Zukunftsthemen und Maßnahmen wie u.a. etwa (versprochene) Erhöhrung der Familienbeihilfe werden da ganz schnell mal bei Seite gelegt.

 

So unter dem Motto: "die lassen wir mal schön strudeln ... dann kommen sie auf keine dummen Ideen. Ist ja gut, Mama und Papa sollen möglichst viel zu denken haben, wie sie ihre Familie finanzieren und erhalten, somit viel arbeiten und wenig Zeit für ihre Kinder haben und schon gar nicht auf die Idee kommen, etwas oder jemanden in Frage zu stellen.

 

Die Erziehung machen schon wir, die Regierenden, in den Krippen, Horten und Betreuungsstätten, denn wir schaffen Jobs damit, damit Eltern arbeiten gehen müssen, weil selbst geleistete Erziehungsarbeit keine Arbeit ist (Hallo? Wo sind wir?) ... und dann höre ich gleichzeitig das Klagen der Tourismusindustrie, dass die Zahl der Schulschikurse massiv zurückgehen ... ja warum denn nur?

 

Wiedermal das liebe Geld ... wo könnte man sonst noch sparen? Auf der einen Seite wird bei Familien gespart, und auf der anderen Seite möchte man genau diesen das Geld aus der Tasche ziehen (Schulschikurse, um spätere Kunden für die Piste zu gewinnen usw.).

 

Die Zukunft sparen kann man sich mit solchen Maßnahmen wohl kaum.


Wie auch immer, zuerst hab ich mich ziemlich aufgeregt, dass das Ganze so ist, wie es jetzt scheinbar sein wird, und dann kam es mir:

Okay, hingefallen, abputzen und aufstehen, Krone zurecht rücken und weitergehen: Familien, Männer und Frauen, Eltern. Lassen wir uns nicht entmutigen und rücken wir als Betroffene ein Stück mehr zusammen. Wenn der Staat bzw. die Regierung es nicht schafft, dann muss man Alternativen aufzeigen. Eine außerparlamentarische Opposition der Familien.

 

Wenn der Wind bläst, dann blasen wir zurück:

 

- Familie hat Zukunft

- Familie ist und bleibt das Fundament einer gesunden Gesellschaft

- Familie hat eine Stimme - werfen wir sie nicht nur in die Wahlurne, 

  sondern ergreifen wir sie auch bei der nächsten Wahl und sowieso

   jeden Tag!

 

Und: Innovative Modelle - Alte helfen Jungen, andere geben, was andere brauchen, zusammenrücken, statt Fäuste ballen, weniger ist oft mehr und Solidarität als Zukunftsmodell sollte wieder Norm einer kühler werdenden Gesellschaft sein. Auch abseits von Geld.

 

Wieder mehr bestärkt, in Richtung Zukunft, pro Familie und zum Aufbau der Kinderlobby, ja Leute, es geht weiter ... auch wenn den Damen und Herren am Grünen Tisch nichts besseres einfällt, als Familien zu melken ... wir gehen weiter!

 

Und übrigens: Feuerzeuge sind echt praktisch, ich zünde damit eine Kerze an - danke ÖVP. Und in Richtung SPÖ: Gut so, weiter so ... genau das richtige Motto für starke Familien!

 

Zum Blog-Artikel: Meine Stimme ist mir viel Wert

Zum Blog-Übersicht: ProFamilie

Kommentar schreiben

Kommentare: 0